Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie e.V.
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Amazonien – eine indianische Kulturlandschaft

5.Dezember 2013-27. Februar 2014

im Rathaus Köpenick Alt-Köpenick 21,12555 Berlin

 

Ein Besuch lohnt sich!

 

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Solidarische Ökonomie in Lateinamerika

2001 wurde erstmalig das Weltsozialforum in Porto Alegre/ Brasilien einberufen, zu dem 16 Tausend Menschen aus 117 Ländern kamen. Dort bildete sich die erste internationale Arbeitsgruppe „Solidarische Volksökonomie und Selbstverwaltung“, in der mit 1500 Personen die Selbstorganisation der Arbeiter und Arbeiterinnen, die staatliche Politik und die wirtschaftlichen und sozialen Perspektiven von Arbeit und Einkommen diskutiert wurden.1 In dieser Arbeitsgruppe wurde die folgende Definition der SÖ als starkes Werkzeug des empowerment und sozialen Wandels definiert, das aus den Initiativen verantwortlicher Bürger hervorgeht,die die Kontrolle darüber, wie sie produzieren, konsumieren, sparen, investieren und austauschen,behalten wollen. Die Arbeitsgruppe sieht die SÖ als ein Modell der Gemeinschaften und der lokalen Ökonomie und bezeichnet sie als die Wirtschaft der Basis. Aus ihrer Perspektive ist es die Zivile Gesellschaft, die die Solidarische Ökonomie aufbaut, die zu einer nachhaltigen Entwicklung führt, sodass staatliche Ressourcen lediglich eine Ergänzung ihrer eigenen Aktionen und Ressourcen sind. Sie sehen SÖ als Garant dafür, dass die Wirtschaft ethischen Werten entspricht.

 

Solidarische Ökonomie, Clarita Müller-Plantenberg

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Solidarische Ökonomie in Nordhessen

Die Region Nordhessen ist sehr ländlich und bäuerlich strukturiert. In den letzten Jahren war die Region deshalb besonders von den negativen Folgen der Globalisierung betroffen. Viele kleine Höfe mussten den großen Agrarbetrieben weichen. Jedes Jahr geben 2 bis 4 Prozent der Landwirte und Landwirtinnen in der Bundesrepublik ihren Hof auf.
Im Februar 2009 betrug die Arbeitslosenquote in der Region Nordhessen 7 bis 9 Prozent. Durch die Auslagerung der produzierenden Handwerksbetriebe in Niedriglohnländer und durch die Insolvenz von Betrieben gingen Arbeitsplätze verloren und das traditionelle Handwerk wurde zurückgedrängt. 

Der Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie, mit Sitz in Kassel, hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Solidarische Ökonomie in der strukturschwachen Region zu fördern. Dies begann mit Kartierung der solidarisch wirtschaftenden Unternehmen in Nordhessen, welcher verschiedene Projekte in der Region folgten.

 

Gemeinsamer Aufbau der Ölmühle in Eiterfeld Großentaft, Jürgen Klose

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Biologisch und regional vom Acker bis auf den Teller, Dietmar Groß

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