Solidarische Ökonomie in Nordhessen PDF Drucken E-Mail

Die Region Nordhessen ist sehr ländlich und bäuerlich strukturiert. In den letzten Jahren war die Region deshalb besonders von den negativen Folgen der Globalisierung betroffen. Viele kleine Höfe mussten den großen Agrarbetrieben weichen. Jedes Jahr geben 2 bis 4 Prozent der Landwirte und Landwirtinnen in der Bundesrepublik ihren Hof auf.
Im Februar 2009 betrug die Arbeitslosenquote in der Region Nordhessen 7 bis 9 Prozent. Durch die Auslagerung der produzierenden Handwerksbetriebe in Niedriglohnländer und durch die Insolvenz von Betrieben gingen Arbeitsplätze verloren und das traditionelle Handwerk wurde zurückgedrängt. 

Der Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie, mit Sitz in Kassel, hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Solidarische Ökonomie in der strukturschwachen Region zu fördern. Dies begann mit Kartierung der solidarisch wirtschaftenden Unternehmen in Nordhessen, welcher verschiedene Projekte in der Region folgten.

 

Gemeinsamer Aufbau der Ölmühle in Eiterfeld Großentaft, Jürgen Klose

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Biologisch und regional vom Acker bis auf den Teller, Dietmar Groß

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